Führungskräfte stellen sich oft die Frage, ob sie „gut genug“ sind.
Eigentlich sollte es heißen: Welche Rolle braucht es gerade von mir und kann ich diese Rolle ausfalten?
Denn Führung bedeutet nicht, immer gleich zu handeln. Meistens sehr gut gemeint, wird sich um Gerechtigkeit und ein Gleichbehandeln von allen Mitarbeiter:innen bemüht.
Sondern je nach Situation und Gegenüber zwischen verschiedenen Rollen wechseln zu können.
- Manchmal braucht es den Management-Hut:
Struktur schaffen, Ziele klären, Prozesse im Blick behalten.
- Manchmal den Leader-Hut:
Orientierung geben, das Warum vermitteln, Zuversicht schaffen.
- Manchmal den Coaching-Hut:
Nicht sofort Lösungen liefern, sondern Entwicklung durch gute Fragen fördern.
- Manchmal den fachlichen Hut:
Mit Expertise unterstützen und inhaltlich mitarbeiten.
- Manchmal den Moderations-Hut:
Gespräche steuern, Kommunikation ermöglichen, Spannungen ansprechen.
- Und manchmal auch den disziplinarischen Hut:
Klare Entscheidungen treffen und Verantwortung konsequent
wahrnehmen.
Für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse:
Gute Führung braucht nicht nur Rollenvielfalt & Rollenflexibilität, sondern auch Rollenklarheit.
Also die Fähigkeit, bewusst zu entscheiden:
Welche Rolle ist gerade passend — und ist das für mein Team auch transparent? Bin ich einschätzbar?

