Zeitmanagement – Selbstmanagement

„Ich habe heute wieder nichts von meiner eigentlichen Arbeit geschafft.“

Diesen Satz höre ich häufig in Coaching-Gesprächen. Und meistens liegt es nicht an der fehlenden Motivation.

Der Tag startet mit einer kurzen Nachricht. Dann ein spontaner Call. Nebenbei Mails, Rückfragen, Teams-Nachrichten, Besprechungen…
Plötzlich ist es 16:30 Uhr — und die wichtigste Aufgabe liegt noch immer unangetastet da.

Viele versuchen dann, schneller zu werden und die Arbeitstage länger zu machen. Das funktioniert kurzfristig, aber nicht dauerhaft.

Was oft wirklich hilft, ist viel einfacher:

Ich blocke mir Zeitfenster für genau eine Aufgabe und bleibe dann konsequent dran: kein Telefon, kein offenes E-Mail-Postfach, kein Multitasking…

Am Anfang fühlt sich das fast falsch an, weil man nicht permanent „reagiert“.
Nach ein paar Tagen merkt man aber: Genau dort entsteht wirklich eine Verbesserung in der Aufgabenbearbeitung und in der persönlichen Zufriedenheit. 

Selbstmanagement heißt nicht, jede Minute perfekt zu planen.
Es heißt, den eigenen Arbeitstag nicht komplett von anderen bestimmen zu lassen und für wichtige Aufgaben-Pakete Zeit und Konzentration zu haben. 

Es gibt viele Techniken und Methoden – alle sinnvoll und hilfreich, aber jede:r muss für sich selbst die geeignete Methode finden, die es ermöglicht mit zumeist knappen Ressourcen, eigenem „Schweinehund“ zu einem guten Zeitmanagement zu kommen.

Gut im Sinne von gesunder Bewältigung der Aufgaben, ohne sich zu überfordern und den Arbeitstag mit Zufriedenheit zu beenden. Im Coaching können Strategien erarbeitet werden, die zum Arbeitspensum, den zur Verfügung stehenden Ressourcen und zum eigenen Arbeitsstil passen.

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